Deckenpfronn

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Geschichtliche Informationen

Der Ort wird rasch und großzügig wieder aufgebaut - die einst schmale Hauptstraße wird zum städtisch wirkenden breiten Marktplatz, auf dem wieder die 3 Jahresmärkte abgehalten werden.

Eine Flurbereinigung schafft 1965 neue Rahmenbedingungen für die Landbewirtschaftung, mehrere Aussiedlerhöfe entstehen in der Folge. Doch: der Zeitgeist begünstigt diese Entwicklung nicht, die Erträge der Landwirtschaft stehen im Schatten der guten Verdienstmöglichkeiten des Autoherstellers im nahen Sindelfingen. Auch im Ort finden Landwirte bei "Wärme- und Kälte-Dongus" bessere Verdienstmöglichkeiten. Die Landwirtschaft wird bei vielen zum Nebenerwerb. Gleichzeitig verstärkt sich der Siedlungsdruck von außen, seit 1966 entstehen in ständiger Folge neue Baugebiete und die Einwohnerzahl Deckenpfronn hat sich seither verdoppelt. 

Zahl und Ausstattung der öffentlichen Einrichtungen konnten diesen rasanten Strukturwandel angemessen standhalten: nach der Sicherung der Ver- und Entsorgungseinrichtungen, dem Bau einer eigenen Sammelkläranlage und der zeitgemäßen Gestaltung beleuchteter Straßen und Plätze folgte der mehrmalige Umbau der Grundschule, ein neuer Kindergarten entstand, die Feuerwehr erhielt ein zukunftgerechtes Haus im Gewerbegebiet. 

Die im Jahre 1980 eingeweihte Gemeindehalle eröffnete bis dahin nicht gekannte Möglichkeiten zur Sport und gesellschaftlicher Begegnungen, der Umbau der Zehntscheuer zum Bürgerhaus gibt dem Dorf seit 1987 eine unverwechselbare Visitenkarte nach außen. 

Die Weiterentwicklung hält an und ist notwendig, wenn die Gemeinde den überdurchschnittlichen Standard an öffentlichen Einrichtungen für die Einwohner des Ortes sichern will. Die Erschließung des Baugebietes Lüsse in Richtung Gärtringen weist aktuell dazu Wege.