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Name und geschichtlicher Abriss des Ortes

Deckenpfronn war wohl schon im Jahre 830 als Besitz des Klosters Hirsau genannt. Erstmals erwähnt wird "Deggenphrum" erst in der von Kaiser Heinrich IV. am 9.10.1075 bestätigen Urkunde des Grafen Adalbert II von Calw über die Bestätigung der Schenkung von Gütern in Deckenpfronn an das Kloster Hirsau. Die am Ende des sog. Investiturstreites zwischen Kirche und Staat stehende Urkunde ist das für die weltgeschichtliche Entwicklung bedeutsam gewordene "Hirsauer Formular".

Die Kirchenburg mit der Nikolauskirche am heutigen Platze, das Schlössle (heute Friedhof), später das Schulhaus und das Widembauernhaus bilden das Zentrum des frühen Dorfes. Im 13. Jahrhundert wird mit den Herren von Teckenphron ein Ortsadel genannt, der aber mit dem Verkauf des Ortes an das Haus Württemberg verschwindet.

Geschichtliche Informationen

1300-1900

Um das Jahr 1300 hat der Ort etwa 300 Einwohner und wird seither von Schultheißen verwaltet, 1535 hält die Reformation Einzug und der letzte katholische Priester wird erster evangelischer Pfarrer.

Deckenpfronn wird später stark pietistisch geprägt, was bis in die Gegenwart deutlich spürbar geblieben ist. Nachdem die Pest schon im Jahre 1348 den Ort fast menschenleer gemacht hatte, bewirkt der 30-jährige Krieg zum zweiten Mal eine Katastrophe. Die Erholung dauert lange und erst mit dem beginnenden 18. Jahrhundert entwickelt sich der Ort im Oberamt Calw als "ansehnlicher Flecken" zu einer anerkannten Viehzüchtergemeinde und der bäuerliche Zusammenhalt wird sehr gefestigt. Das Genossenschaftswesen nimmt als Folge zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen gewaltigen Aufschwung, doch 100 Jahre später hat jene solidarische Haltung marktwirtschaftlichen Ansprüchen Platz gemacht. Alle genossenschaftlichen Vereine sind inzwischen aufgelöst. Die bäuerliche Tradition beschränkt sich auf wenige landwirtschaftliche Großbetriebe, bleibt aber in den beiden Museen (Heimatmuseum und Museum Pfarrscheuer) des Ortes gegenwärtig. Die Deckenpfronner Markenbutter und die Kartoffel waren bis vor wenigen Jahrzehnten in der Region bekannt und gesucht.

Zerstörung durch den Krieg

Am 21.4.1945 kommt zum dritten Mal in der Geschichte die Katastrophe über Deckenpfronn: der Ort wird in wenigen Stunden ein Raub der Flammen. Zwei Drittel der Gebäude werden zerstört, das Vieh und alle Gerätschaften werden vernichtet, 11 Menschen sterben im Inferno dieses sonnigen Aprilmorgens.

Wiederaufbau und Weiterentwicklung nach dem Krieg

Der Ort wird rasch und großzügig wieder aufgebaut - die einst schmale Hauptstraße wird zum städtisch wirkenden breiten Marktplatz, auf dem wieder die 3 Jahresmärkte abgehalten werden.

Eine Flurbereinigung schafft 1965 neue Rahmenbedingungen für die Landbewirtschaftung, mehrere Aussiedlerhöfe entstehen in der Folge. Doch: der Zeitgeist begünstigt diese Entwicklung nicht, die Erträge der Landwirtschaft stehen im Schatten der guten Verdienstmöglichkeiten des Autoherstellers im nahen Sindelfingen. Auch im Ort finden Landwirte bei "Wärme- und Kälte-Dongus" bessere Verdienstmöglichkeiten. Die Landwirtschaft wird bei vielen zum Nebenerwerb. Gleichzeitig verstärkt sich der Siedlungsdruck von außen, seit 1966 entstehen in ständiger Folge neue Baugebiete und die Einwohnerzahl Deckenpfronn hat sich seither mehr als verdoppelt. 

Zahl und Ausstattung der öffentlichen Einrichtungen konnten diesen rasanten Strukturwandel angemessen standhalten: nach der Sicherung der Ver- und Entsorgungseinrichtungen, dem Bau einer eigenen Sammelkläranlage und der zeitgemäßen Gestaltung beleuchteter Straßen und Plätze folgte der mehrmalige Umbau der Grundschule, ein neuer Kindergarten entstand, die Feuerwehr erhielt ein zukunftgerechtes Haus im Gewerbegebiet. 

Die im Jahre 1980 eingeweihte Gemeindehalle eröffnete bis dahin nicht gekannte Möglichkeiten zur Sport und gesellschaftlicher Begegnungen, der Umbau der Zehntscheuer zum Bürgerhaus gibt dem Dorf seit 1987 eine unverwechselbare Visitenkarte nach außen. 

Die Weiterentwicklung hält an und ist notwendig, wenn die Gemeinde den überdurchschnittlichen Standard an öffentlichen Einrichtungen für die Einwohner des Ortes sichern will. Die Erschließung des Baugebietes Lüsse im Jahr 2008 und der darauf folgende Ausbau der Kinderbetreuung prägten die Gemeinde weiter.